Bergbau in Sachsen - von Silber und Erz zu Zinn und Uran

Der sächsische Bergbau kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Bereits im Jahre 1168 wurde in der Gegend um Freiberg das erste Silber gefunden. Rasch entwickelte sich die Region in Sachsen daraufhin zu einem blühenden Zentrum des Silberbergbaus. Doch die Euphorie hielt nicht lange, bald war der erste Silberrausch vorbei. Erst in der Mitte des 15. Jahrhunderts breitete sich der Bergbau weiter in Sachsen aus und erreichte die Kreise Altenberg, Schneeberg und Annaberg. Bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts konzentrierte sich der Bergbau in Sachsen auf diese Region und auf das Eisenerz. Erst danach gewann auch der Abbau von Stein- und Braunkohle an Bedeutung.   Der Bergbau des 19. und 20. Jahrhunderts hatte mit dem Erzbergbau nur noch wenig Gemeinsamkeiten, sondern wurde im großen, industriellen Maßstab vorangetrieben. Dabei ging es nicht nur um die Förderung von Kohle, sondern insbesondere beim Abbau von Uran war Sachsen einer der wichtigsten Standorte in Deutschland. Die lange Geschichte des Bergbaus in Sachsen zeigt bis heute ihre vielfältigen Spuren im Gesicht der Städte. Besonders zu Weihnachten kann man bei verschiedenen Veranstaltungen zahlreiche Hinweise auf diese Tradition erkennen. So sind zum Beispiel die Umzüge der Bergleute über mittelalterliche Weihnachtsmärte ein beliebter Besuchermagnet. Bei einem Besuch im Erzgebirge kann man den sächsischen Bergbau jedoch nicht nur beim Einkauf von Holzkunst wiedererleben, sondern in vielen Städten gibt es auch noch die Möglichkeit, mit einer Grubeneinfahrt eine Zeitreise in die Vergangenheit zu machen.

  • Besucherbergwerk „Gesellschafter Abzugsröche“ Siebenschlehen                                                                                       
  • „Pochwerk“ Technisches Museum Siebenschlehen
  • Besucherbergwerk „Zinnkammern“ Pöhla
  • Besucherbergwerk „St. Christoph“ Breitenbrunn
  • Besucherbergwerk „Fridolin“ bei Freiberg
  • „Fundgrube“ Wolfgangmaßen
  • „Pochwerk“ der Fundgrube Wolfgangmaßen
  • „Gruben am Freudenstein“ Zschorlau
  • Schaubergwerk „Frisch Glück“ Johanngeorgenstadt
  • Schaubergwerk „ Herkules Frisch Glück“ Waschleite

 

Die Tradition und die dazugehörigen Bräuche werden auch heute noch liebevoll gepflegt.

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